Black Stories

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Einer ist der Gebieter. Er kennt die Lösung des Rätsels und muss alle Fragen beantworten. Sein Name wird in der Teilnehmerliste fett markiert. Zu Beginn nimmt er eine Karte aus dem Stapel, liest die Geschichte vor, die auf der Vorderseite steht, und fragt: „Warum wohl?" Auf der Rückseite der Karte findet der Gebieter die Antwort, die er natürlich für sich behält. Das Ratevolk beginnt nun, Fragen zu stellen. Diese müssen so formuliert sein, dass der Gebieter mit „ja" oder „nein" antworten kann. Mit Geschick und Ausdauer nähert sich das Ratevolk so langsam der Antwort. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass das Ratevolk völlig im Dunkeln tappt und Fragen formuliert, die …

  • … prinzipiell nicht mit ja oder nein beantwortet werden können, wie z.B. die Frage: ”War der Mann groß oder klein?" Dann muss der Gebieter auf eine neue Formulierung bestehen.
  • … keine einfache ja/nein Antwort erlauben, da falsche Annahmen getroffen wurden, wie z.B. die Frage: „War der Mann groß?", wenn es sich in der Black Story um keinen Mann, sondern um ein Tier handelt. In diesem Fall weist der Gebieter das Ratevolk großmütig darauf hin, dass der Frage falsche Annahmen zu Grunde liegen.
  • ... auf Abwege führen, wie z.B. die Frage: „War der Mann vorher in der Kirche?" Wenn es keine Rolle spielt, ob der Mann in der Kirche war oder nicht, kann eine Frage völlig in die Irre führen. Natürlich ist das im Einzelfall schwer zu entscheiden und manchmal macht es ja auch Spaß, die anderen zappeln zu lassen. Ein milde gestimmter Gebieter wird das Ratevolk darauf hinweisen, dass die Frage nichts zur Sache tut.
Der Gebieter hat immer Recht. Das ist besonders dann wichtig, wenn das Ratevolk der Meinung ist, die Geschichte könnte sich auch anders zugetragen haben. Die Antwort auf der Rückseite der Karte ist die einzig richtige Lösung.